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Symbolbild Drittmittel. Ein Finger weist auf die Taste einer Tastuar, auf der Forschungsförderung steht.

Drittmittelmanagement und Hochschulfinanzierung

Wissenschaftliche Forschung beeinflusst unseren Alltag sicher oft mehr, als uns bewusst ist. Sie bildet die Grundlage für eine zukunftsfähige Wirtschaftsentwicklung, die wiederum nachhaltig unseren Wohlstand sichert. Hochkarätige Forschung ist unabdingbar, wenn der Standort Deutschland seine wichtige Position in internationalen Märkten nachhaltig bewahren will.

Ohne Drittmittel ist Forschung kaum möglich

Forschungsprojekte sind jedoch in der Regel ein teures Unterfangen, das einer soliden Finanzierung bedarf. Hochschulen in öffentlicher und privater Trägerschaft verfügen jedoch nur über begrenzte Etats, mit denen vor allem der Lehrbetrieb und die hochschuleigene Infrastruktur finanziert werden muss. Aus diesem Grund stockt man die Gelder für Forschungsvorhaben oft über Drittmittel auf, die etwa von Bund und Ländern, Stiftungen zur Forschungsförderung oder auch von Wirtschaftsunternehmen bereitgestellt werden. Das erfolgreiche Einwerben von Drittmitteln zur Finanzierung der eigenen Forschungsprojekte ist für promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einem wichtigen Faktor für die Hochschulkarriere geworden. Wenn es um die Vergabe von Professuren geht, ist im Vorteil, wer sich frühzeitig mit den langwierigen, komplexen und mitunter mühsamen Phasen der Drittmittelbeschaffung auseinandergesetzt hat.

Laut Statistischem Bundesamt kamen bei den deutschen Universitäten in öffentlicher Hand die Drittmitteleinnahmen 2018 zu 36,5 % von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), zu 26,2 % vom Bund und zu 17,8 % aus der gewerblichen Wirtschaft.

Vom Dokumentenmanagement über den Verwendungsnachweis bis zur Revision: Drittmittelmanagement ist eine administrative Herausforderung

Stehen die Drittmittel einmal zur Verfügung, gilt es, eine ganze Reihe administrativer Prozesse zu meistern, die teils nicht nur äußerst vielschichtig, sondern auch zeitraubend sind:

  • Zentrale oder dezentrale Drittmittelverwaltung
  • Verwendungsnachweise für Drittmittel
  • Abrechnung von Personalkosten
  • Vorbereitung auf Prüfungen der Drittmittelbewirtschaftung

Die Digitalisierung kann hier etwa mit einem intelligenten Dokumentenmanagementsystem dazu beitragen, Abläufe im Drittmittelmanagement deutlich effizienter zu gestalten – damit mehr Raum für die eigentliche Forschungstätigkeit bleibt.