Loading...
image-663

Social Media und Krisenkommunikation für Kliniken

Ein Trend, der sich bereits seit vielen Jahren in unserer Gesellschaft abzeichnet, ist die Hinwendung zu esoterischen Angeboten, die die Erkenntnisse der wissenschaftlichen Forschung grundlegend in Zweifel ziehen. Heilpraktiker und Homöopathie werden oft der sogenannten „Schulmedizin“ und der Behandlung mit pharmazeutischen Präparaten vorgezogen. Die Sozialen Medien haben diese Entwicklung maßgeblich mit vorangetrieben und während der Corona-Pandemie unter anderem die impffeindliche Querdenker-Bewegung hervorgebracht.

Mit sachlicher Wissenschaftskommunikation überzeugen

Hier gilt es, gegenzusteuern und in der Öffentlichkeit Aufklärung zu leisten – durch eine allgemein verständliche Wissenschaftskommunikation, die ebenfalls professionell alle Social-Media-Kanäle bespielt – vom Facebook-Auftritt über Twitter, Instagram, TikTok & Co. bis hin zur Gestaltung von Podcasts. Die Herausforderung besteht darin, die Medienkompetenz der Menschen zu stärken, sie zum Hinterfragen von Fake-News anzuregen und so die Deutungshoheit über die wissenschaftliche Faktenlage zurückzuerlangen.

Mit fundierten Fakten dem „Bauchgefühl“ entgegentreten

Während der Corona-Pandemie wurde deutlich, wie wichtig es für Kliniken, Forschungseinrichtungen und Behörden ist, ebenfalls in den Sozialen Medien Präsenz zu zeigen und die Nutzer durch transparente, einfach verständliche und sachliche Information zu überzeugen. Der Virologe Dr. Christian Drosten, Professor, Lehrstuhlinhaber und Institutsdirektor an der Berliner Charité , gilt hier mit seinem regelmäßigen Podcast zur aktuellen Pandemie-Lage als Pionier. Er ist heute einer der am häufigsten erwähnten Wissenschaftler Deutschlands. Trotz seines wissenschaftlichen Renommees und seiner Popularität sah auch er sich diversen Shitstorms ausgesetzt, die teils gezielt von öffentlichen Medien angefacht wurden.

Best-Practice-Beispiele für gelungene Wissenschaftskommunikation

Mittlerweile sind neben dem Bundesministerium für Gesundheit auch zahlreiche Gesundheitsinstitutionen, Universitätskliniken und WissenschaftlerInnen in den Sozialen Medien aktiv und leisten dort wichtige Arbeit – denn über keinen anderen Kanal lassen sich heute so viele Menschen ansprechen und informieren. Für den erfolgreichen, medienwirksamen Social-Media-Auftritt ist allerdings eine durchdachte Strategie erforderlich, um wichtige Themen nachhaltig im Bewusstsein des Publikums zu verankern. Nur so erzeugt man angesichts der kurzen Aufmerksamkeitsspanne in Social-Media-Communities die gewünschte Reichweite und Sichtbarkeit.

Die richtige Strategie ist entscheidend für den Erfolg

Soziale Medien bieten  einen entscheidenden Vorteil: Es gibt Tools, mit denen sich PR-Strategien evaluieren und auf ihren Erfolg hin detailliert überprüfen lassen. Damit wird es möglich, in der Wissenschaftskommunikation auch mit einem knappen Budget beachtliche Wirkung zu erzielen. Dafür ist es jedoch auch nötig, „den richtigen Ton“ zu treffen – durch eine gezielte Auswahl brisanter Themen, eine allgemein verständliche Sprache und aufmerksamkeitsstarkes „Storytelling“.

Es gibt bereits vielfältige Erfahrungswerte, wie sich Kliniken, Gesundheitseinrichtungen und Forschungsinstitutionen in den Sozialen Medien optimal positionieren können.

Die Europäische Akademie für Steuern, Wirtschaft und Recht informiert Sie gemeinsam mit zahlreichen ExpertInnen aus der Praxis über Möglichkeiten, wie auch Sie die Wissenschaftskommunikation Ihrer Organisation „social-media-tauglich“ machen können.