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Hochschulverwaltung professionalisieren Wissenschaftskommunikation, Drittmittel, Justiziariat und Personalmanagement

Die Förderung der wissenschaftlichen Einrichtungen über die sog. Drittmittel, die die zweitwichtigste Säule der Finanzierung von Hochschulen neben den Personalkosten darstellen, ist unentbehrlich geworden.

Die Verwendung dieser Gelder ist an stringente Auflagen gekoppelt und eine falsche Handhabung geht mit erheblichen rechtlichen und finanziellen Strafen einher. Hier ist die Verwaltung an den Hochschulen und Forschungsinstituten in der Pflicht, Mechanismen zu schaffen, die die Abwicklung von Drittmitteln effizient gestalten und dabei Strukturen zu entwickeln, die einer Revision standhalten. So müssen Mitarbeitende mit den rechtlichen und praktischen Fallstricken, wie etwa besonders kritischen Abrechnungsposten vertraut sein und den Anforderungen einer regelkonformen Dokumentation des Einsatzes der Gelder, gerecht werden.

Ein besonders wichtiges EU-Förderinstrument für Hochschulen und Forschungsinstitute bilden Finanzmittel unter Horizont 2020 ab, mit der Forschungsprojekte finanziert werden können.
Auch hier gilt: Ohne eine durchdachte und transparente Verwaltung dieser Gelder sind Rückforderungen seitens der EU-Kommission vorprogrammiert.

Auch bei der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft finden die Horizont 2020-Regelungen Anwendung, beispielsweise bei der Konzipierung von Forschungs- und Entwicklungsverträgen, die für die Sicherung der Rechte an Forschungsergebnissen unverzichtbar sind.

Zusammengenommen bieten die genannten Finanzierungs- und Förderinstrumente erhebliche Chancen, enthalten aber auch Risiken.
Mitarbeitende aus der Hochschulverwaltung sind gefragt, die Abwicklung externer Finanzierungsquellen auf eine rechtssichere Basis zu stellen.


Risikomanagement setzt da an, wo die Wahrscheinlichkeit menschlichen Versagens besonders hoch ist und kann die Risiken, die mit der zunehmenden Abhängigkeit von alternativen Finanzierungsmodellen einhergehen, in geordnete Bahnen lenken.

Latente Risiken zeigen sich mit einer weiteren Begleiterscheinung der außer-universitären Zusammenarbeit und der neuen Finanzierungsmöglichkeiten, nämlich bei der Besteuerung von Forschungseinrichtungen, die zusehends einen höheren Stellenwert bekommt.

Hochschulen sind per se von der Steuerpflicht ausgenommen, bei ihrer Zusammenarbeit mit der Wirtschaft laufen sie aber Gefahr, wirtschaftliche Tätigkeiten auszuführen und insoweit als „Betriebe gewerblicher Art“ (BgA) zu gelten und somit steuerpflichtig zu sein.

Die Thematik Besteuerung von Hochschulen stellt Mitarbeitende vor große Herausforderungen.
Mit einem effektiven Risikomanagement lassen sich diese spezifischen Probleme jedoch zumindest deutlich eindämmen.

Auch das Gebäudemanagement an Hochschulen ist für eine fehlerhafte Handhabung sehr anfällig. Insbesondere der Bau und Betrieb von Sonderbauten verlangen ein professionelles Risikomanagement.

Neben den beispielhaft genannten Problemfeldern, die v.a. die finanzielle Ebene wissenschaftlicher Einrichtungen betreffen, gibt es auch weitere, die Studium und Lehre als Kernbereich einer Hochschule betreffen.


Die Hochschulen sehen sich derzeit damit konfrontiert, dass immer mehr Studierende an die Universitäten und Hochschulen drängen.

Dies hat u.a. zur Folge, dass das Zulassungsrecht immer deutlicher als Quelle rechtlicher Konflikte in Erscheinung tritt.

So werden u.a. die des Auseinandersetzungen innerhalb des Zugangsrechts immer komplexer, sodass Mitarbeitende aus Hochschulen zunehmend unter Druck stehen, insoweit auf dem neuesten „gerichtsfesten“ Stand zu sein.

Auch das Prüfungsrecht enthält eine Fülle von Herausforderungen, die die Hochschulen zu bewältigen haben.

Probleme im Zusammenhang mit Prüfungsunfähigkeit und Rücktritt, aber auch mit Täuschungsversuchen sind in der Praxis schwierig zu lösen, vorhandene Vorschriften nicht immer eindeutig auf individuelle Fälle anzuwenden.

Hier ist es wichtig, dass Mitarbeitende mit der neuesten Rechtsprechung auf dem Gebiet des Hochschulrechts vertraut sind.

Auch die Einrichtung eines ganzheitlichen Qualitätsmanagements kann behilflich sein, da es hilft, Schwachstellen im Bereich Lehre und Studium zu identifizieren und zu beseitigen, indem z.B. Studiengangs-Bestimmungen geändert werden, sollten sie sich als nicht praxistauglich erweisen.


Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist bereits seit vielen Jahren gesetzlich vorgeschrieben und muss auch in wissenschaftlichen Einrichtungen wie Hochschulen und Forschungseinrichtungen zur Anwendung kommen.

Die Verantwortlichen tun sich aber schwer, Konzepte zu erarbeiten, die rechtlichen Anforderungen standhalten und sich gleichzeitig in der Praxis bewähren.

Für die Praktiker bedeutet dies, dass sie nicht nur die rechtlichen Fallstricke bei der Implementierung eines BEM-Verfahrens beherrschen, sondern auch eine interne Kultur schaffen müssen, bei der alle Mitarbeitenden der Hochschule die Maßnahmen akzeptieren und unterstützen.
Auch das Gesundheitsmanagement an Hochschulen gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Um in der Praxis wirkungsvoll zu sein, dürfen vorhandene Gesundheitsmanagement-Konzepte nicht nur kopiert werden, sondern das jeweilige Management muss mit Bedacht auf die Eigenarten und komplexen Zielgruppen zugeschnitten werden.

Durch eine sorgsame Implementierung der erforderlichen Mechanismen können wissenschaftliche Einrichtungen einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Gesundheit der Mitarbeiter leisten.


Längst haben Hochschulen und Forschungseinrichtungen erkannt, dass sie nur mit einer gezielten Wissenschaftskommunikation die breite Öffentlichkeit erreichen können.
Doch um wissenschaftliche Themen zugänglich und „erlebbar“ zu machen, müssen Mitarbeitende in der Lage sein, auch komplexe Inhalte für Laien verständlich aufzuarbeiten.
Hierfür bedarf es auch einer zielführenden internen und externen Kommunikation. Wissenschaftliche Einrichtungen sind aber sehr komplex und weisen selten geradlinige Abstimmungsprozesse auf.

Ein erfolgreiches Hochschulmarketing zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es mit seiner Hilfe gelingt, mit wenigen finanziellen Ressourcen unterschiedliche Adressatenkreise gewinnbringend zu erreichen.

Die Einrichtungen machen sich hierdurch für wissenschaftlichen Nachwuchs und namhafte Forschende interessant und können jeweils die Besten für sich gewinnen.
Außerdem etablieren sie sich als renommierte wissenschaftliche Einrichtungen und können so an Reputation gewinnen. 


Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden sich auch in den nächsten Jahren mit vielschichtigen Herausforderungen stellen müssen.
Die Europäische Akademie für Steuern, Wirtschaft und Recht hat sich zum Ziel gesetzt, wissenschaftliche Einrichtungen hierbei nachhaltig zu begleiten und eine Plattform zu bieten, die es ermöglicht, im gegenseitigen Austausch konkrete Lösungen zu erarbeiten, sich auf unterschiedlichen Ebenen zu professionalisieren und für zukünftige Herausforderungen gewappnet zu sein.

In unseren Seminaren und Schulungen teilen unsere Referenten ihre Expertise mit den Teilnehmenden und zeigen auf, welche Ansätze sich in der Praxis bewährt haben. 

Unser Veranstaltungskatalog 2020Hochschulverwaltung & Forschung

Diese Broschüre gibt Ihnen eine aktuelle Zusammenstellung unserer Veranstaltungen zum Thema „Hochschulverwaltung & Forschung“.
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