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Risikomanagement

Verantwortlicher Umgang mit öffentlichen finanziellen Mitteln durch ein professionelles Risikomanagement und Compliance Management-System

Ein Risikomanagementsystem im öffentlichen Sektor ist nicht nur essentiell, sondern muss – damit es funktioniert – vor allem an die speziellen Risiken und Besonderheiten der öffentlichen Verwaltung angepasst werden.


Dabei spielt das Thema Korruptionsprävention eine wichtige Rolle. Öffentliche Bedienstete sind mit sensiblen und korruptionsanfälligen Aufgabenbereichen betraut, wie mit der Vergabe von Aufträgen, Subventionen, Konzessionen oder Genehmigungen, sodass z.B. fast jeder dritte Arbeitsplatz in der Bundesverwaltung als besonders korruptionsgefährdet eingestuft wird.


Die Beantwortung der Frage, was bereits als Vorteilsgewährung in der Praxis zu werten ist, fällt nicht immer leicht. Im gegebenen Fall können die Folgen dafür umso gravierender sein. So müssen öffentliche Einrichtungen und gemeinnützige Institutionen nicht nur mit Einbußen in ihrer Finanz- und Budgetplanung rechnen, sondern vor allem mit Vertrauens- und Ansehensverlusten. Umso mehr ist es geboten, Risikomanagementprozesse in öffentlichen Einrichtungen zu implementieren, die in dieser Hinsicht eine Risikobeurteilung, -bewertung sowie eine Risikoanalyse sicherstellen. Ebenso erforderlich für die öffentliche Verwaltung ist ein Compliance Management-System, das die Regelkonformität in öffentlichen Institutionen garantieren kann. Dabei haben die Compliance Officer die Aufgabe, alle rechtlichen, normativen und organisatorischen Vorgaben, die innerhalb einer Einrichtung einzuhalten sind, regelmäßig zu überprüfen.

Um außerdem der Ressourcenverantwortung gerecht zu werden, müssen öffentliche Institutionen bei der Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit beachten.

Obwohl die rechtlichen Vorgaben hierfür in den Haushaltsordnungen des Bundes und der Länder festgeschrieben sind, gibt es vor allem bei der Durchführung von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen einige Hürden.

Die öffentliche Verwaltung muss außerdem als Folge von Verwaltungsreform- und Modernisierungsprozessen verstärkt betriebliche Steuerungsinstrumente einsetzen und zu diesem Zweck in ihre Organisation integrieren.


Für öffentliche Institutionen sowie gemeinnützige und kirchliche Einrichtungen besteht dabei vor allem die große Herausforderung, Arbeitsprozesse wirkungsorientiert auszurichten. Bei der Aufstellung der Haushaltplanung tritt die Ergebnisorientierung zunehmend in den Fokus.

Die betriebswirtschaftlichen Steuerungsinstrumente sollen die Umsetzung der Liquiditäts-, Finanz- und Budgetplanung wirksam begleiten und überwachen.

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