Praxisseminar Nachtragsmanagement für öffentliche Auftraggeber bei Bauvorhaben

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Nachtragsmanagement bei öffentlichen Bauvorhaben birgt großes Konfliktpotential Risikominimierung während Ausschreibung und Vergabe · Ansprüchen aus gestörtem Bauablauf begegnen · Mediation

Egal welche Gründe diese haben - trotz guter Vorbereitung in der Ausschreibungsphase kommt es bei öffentlichen Bauvorhaben sehr häufig zu Abweichungen vom geplanten Bauablauf. Diese Störungen sind meist kostenintensiv und mit zusätzlichen Vergütungsforderungen durch einzelne Auftragnehmer verbunden. Diese Nachtragsforderungen müssen vom Auftraggeber aufwendig überprüft werden - auch um der Gefahr von Wettbewerbsverzerrungen zu begegnen.

Mehr Details zu
dieser Veranstaltung:

Verringern Sie das Risiko von Nachträgen, vermeiden Sie Bauzeitverzögerungen und steigern Sie Ihre Kostensicherheit
In diesem Praxisseminar erfahren Sie was ein wirksames Nachtragsmanagement ausmacht. Unsere Experten erklären Ihnen, wie Sie durch eine systematische Vertragsabwicklung das Nachtragsrisiko reduzieren und die Leistungsbeschreibung methodisch und rechtssicher auslegen. Anhand von Praxisfällen lernen Sie Mehrkosten durch gestörte Bauabläufe zu berechnen sowie Mehrvergütungsansprüche korrekt zu prüfen.

Mit speziellem Fokus auf

  • Welche Ansprüche entstehen aus einem gestörtem Bauablauf, sowohl aus rechtlicher, als auch aus baubetrieblicher Sicht?
  • Wie und in welchem Stadium kann Mediation als Konfliktlösungsmodell effektiv angewandt werden?

Was lernen Sie in dieser Veranstaltung?

  • Verringern Sie bereits in der Ausschreibungs- und Vergabephase das Risiko von Nachträgen
  • Tappen Sie bei Vertragsänderungen nicht in die Falle einer unzulässigen De-facto-Vergabe gemäß § 135 GWB
  • Beachten Sie wichtige Grundsätze bei der Auslegung der Leistungsbeschreibung
  • Nachträge dem Grunde und der Höhe nach prüfen
  • Das Bau-Soll rechtssicher bestimmen
  • Ansprüche aus einer nachträglichen Änderung des Bau-Solls
  • Ansprüche durch Bauzeitverzögerung
  • Richtige Berechnung von Fristen und Vergütungen
  • Voraussetzungen für eine außergerichtliche Einigung im Konfliktfall schaffen
  • Mediationsverfahren als Möglichkeit der außergerichtlichen Streitbeilegung
  • Akzeptanz für schlüssige Nachträge in der eigenen Organisation schaffen

An wen richtet sich diese Veranstaltung?

Verantwortliche für öffentliche Bauvorhaben, Führungskräfte, Leiter und Mitarbeiter aus Verwaltungseinheiten wie:

  • Bau, Planung
  • Straßenbau, Tiefbau
  • Hochbau
  • Verkehr, Infrastruktur
  • Gebäudemanagement, Liegenschaften
  • Stadtbau, Stadtentwicklung, Stadterneuerung
  • Technische Dienste


sowie

  • Einkauf, Vergabe, Zentrale Vergabestelle
  • Vertragsmanagement, Vertragswesen
  • Justitiariat, Rechtsangelegenheiten
  • Zentrale Dienste
  • Controlling

in:

  • Bau- und Liegenschaftsbetrieben
  • Unternehmen der öffentlichen Hand
  • Städten und Kommunen
  • Universitäten und Fachhochschulen

sowie:

  • Architekten- und Planungsbüros
  • Berater und Rechtanwälte im Bereich Bau- und Projektmanagement
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ausschließlich, um Sie zu informieren.

Unsere ExpertInnen
aus der Praxis für diese Veranstaltung:

York Burow
York BurowVorsitzender Vergabekammer, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie Schleswig-Holstein
Dr. Carolin Dahmen
Dr. Carolin DahmenRechtsanwältin, CBH Anwälte
Florian Megele
Florian MegeleSenior Berater, Bartsch Warning Partnerschaft mbH
Jan Podgorski
Jan PodgorskiPlanungsbüro für Baumanagement
Prof. Franz-Josef Schlapka
Prof. Franz-Josef SchlapkaGeschäftsführender Gesellschafter, IGS Gesellschaft für strategisches Projektmanagement mbH
Annette  von Hagel
Annette von HagelDirektion Berlin – Sparte Facility Management, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)
Fritz Zelta
Fritz ZeltaFachanwalt für Bau- und Architektenrecht, MEK Rechtsanwaltsgesellschaft mbH