Fachseminar Arten- und Habitatschutz in Planungs- und Genehmigungsverfahren

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Arten- und Habitatschutz als Kriterium der Standortwahl und Alternativenprüfung BNatSchG-, UVPG- und BauGB-Novellen 2017 · Signifikanzansatz beim Tötungsverbot

Der europäische Arten- und Habitatschutz führt bei Projekten leicht zu Verzögerungen, wenn er nicht von vornherein in der Planung bedacht wird. Ob es um die Erweiterung von Gewerbegebieten oder den Bau einer Windkraftanlage geht - stets müssen hohe Hürden genommen werden, um Schäden am Naturhaushalt und der Landschaft zu vermeiden. Für eine rechtssichere Planung ist dabei die Umsetzung der komplexen Vorgaben des Umweltrechts essenziell.

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dieser Veranstaltung:

Vermeiden Sie Fehler im Planungsstadium und beugen Sie Verzögerungen vor
Fehler im Planungs- und Genehmigungsverfahren sind zum Teil nur schwer zu korrigieren, immer kosten sie Geld und wertvolle Zeit. Wer hat in welchem Verfahren welche Darlegungspflichten? Wo gibt es Beurteilungsspielräume? Das Seminar vermittelt Ihnen vertiefte Kenntnisse über die naturschutzrechtlichen Anforderungen an Bauvorhaben, zeigt typische Verfahrensfehler auf und präsentiert mögliche Lösungsansätze.

Mit speziellem Fokus auf:

  • Aktueller Stand der Vorschriften des Arten- und Habitatschutzes
  • Besonderheiten der naturschutzrechtlichen Verfahren
  • Prüfung der FFH-Verträglichkeit
  • Auswirkungen der neuen UVPG 2017

Was lernen Sie in dieser Veranstaltung?

  • Bringen Sie sich bei artenschutzrechtlichen Veränderungen auf nationaler und europäischer Ebene auf den neuesten Stand
  • Keine Panik: Lernen Sie die relevanten Novellierungen insbesondere im BNatSchG-, UVPG- und BauGB seit 2017 kennen und lieben.
  • Verhindern Sie Strafen: Agieren Sie sicher im Rahmen der aktuellen Rechtsprechung zum Arten- und Habitatschutz.
  • Vom Antrag bis zum Bescheid: Behalten Sie im Rahmen des naturschutzrechtlichen Verfahrens alles im Blick.
  • Vermeiden Sie Verzögerungen bei aufwändigen Planungsschritte und Erhaltungsmaßnahmen.
  • Bespielen Sie gekonnt die Schnittstellen zwischen Artenschutz, Gebietsschutz, Eingriffsregelung und UVP.
  • Wenn es drauf ankommt: Bewährte Handlungsstrategien gegen artenschutzrechtliche Fehlentscheidungen vor Gericht.

An wen richtet sich diese Veranstaltung?

Vorhabenträger, Landschaftsplaner, Träger öffentlicher Belange, sowie Leiter, Sachbearbeiter aus Genehmigungsbehörden, die mit Fragen des Arten- und Naturschutzes in bauplanungsrechtlichen Verfahren befasst oder von diesen betroffen sind unter anderem aus folgenden Einrichtungen:


  • Planungs- und Genehmigungsbehörden
  • Naturschutz- und Umweltämter
  • Bauämter
  • Naturschutzbeauftragte auf Stadt-, Gemeinde-, Kreis- und Landesebene
  • Planungs- und Ingenieurbüros
  • Kommunale Unternehmen
  • Windkraftanlagenbetreiber

Sowie an Fachleute aus Unternehmen und Verbänden, die sowohl mit arten- und naturschutzrechtlichen als auch planerischen Fragestellungen im beruflichen Alltag in Berührung kommen.

Unser ExpertInnen Team
aus der Praxis für diese Veranstaltung:

Klaus-Ulrich Battefeld
Klaus-Ulrich BattefeldReferatsleiter, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Dr. Katja Fuhr-Boßdorf
Dr. Katja Fuhr-BoßdorfProjektingenieurin eines Großprojekts, DB Netz AG
Hon.-Prof. Dr. Dietmar Hönig
Hon.-Prof. Dr. Dietmar HönigDezernatsleiter, Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement
Sabrina König
Sabrina KönigSachgebietsleiterin Natura 2000, Gruppe für ökologische Gutachten Detzel & Matthäus
Birgit Vetter
Birgit VetterGruppe für ökologische Gutachten Detzel & Matthäus