Praxisseminar Barrierefreier Bau und Umbau öffentlicher Gebäude

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Bauliche Barrierefreieheit als große Herausforderung Kommunikationsstrategien · Zielkonflikte
· Barrierefreiheit im Denkmalbestand

Um Menschen mit Behinderungen umfassende Teilhabemöglichkeiten zu bieten, ist es unumgänglich öffentliche Gebäude auch baulich barrierefrei zu gestalten. Auch durch den demografischen Wandel wird dies immer dringlicher. Insbesondere der Umbau von Bestandsgebäuden gestaltet sich aber häufig schwierig. Neben den rechtlichen Anforderungen, gilt es die Anforderungen der unterschiedlichen NutzerInnen miteinander zu vereinen und vorhandene Möglichkeiten optimal zu nutzen.

Mehr Details zu
dieser Veranstaltung:

Nutzeransprüche, Denkmalschutz & Co. unter einen Hut bringen
In diesem Praxisseminar erfahren Sie alles, was Sie zum barrierefreien Bau und Umbau öffentlicher Gebäude wissen müssen: Von der Gestaltung der Bedarfsplanung über die Wahl der richtigen Kommunikationsstrategie, um Stakeholder an einen Tisch zu bringen, bis hin zu konkreten Fragen zur barrierefreien Treppengestaltung und zur Vereinbarkeit von Maßnahmen zur Barrierefreiheit mit Brand- und Denkmalschutz.

Mit speziellem Fokus auf

  • Organisatorischen Probleme der internen Sensibilisierung
  • Praktischen Lösungsbeispielen, etwa zur Gestaltung visueller Informationen, der Vereinbarkeit von Barrierefreiheit und Ästhetik sowie zum Umgang mit denkmalgeschützten Gebäuden

Was lernen Sie in dieser Veranstaltung?

  • Welche technischen Baubestimmungen sind für meine Bauvorhaben relevant?
  • Welche rechtlichen Pflichten sind zu beachten?
  • Wie plane ich von Anfang an barrierefrei?
  • Wie entwerfe ich ein umfassendes Konzept zur Barrierefreiheit?
  • Welche Maßnahmen zur Identifizierung von Zugangshindernissen kann ich anwenden?
  • Welche Möglichkeiten der Barrierefreiheit über die DIN-Normen hinaus habe ich?
  • Welche Bodenindikatoren bieten sich für meine Gebäude an?
  • Wie kann das Zwei-Sinne-Prinzip erfolgreich umgesetzt werden?
  • Wie gestalte ich alle relevanten Informationen auch visuell?
  • Wie lassen sich auch denkmalgeschützte Gebäude barrierearm gestalten?
  • Wie können Konflikte mit dem Brandschutz vermieden werden?

An wen richtet sich diese Veranstaltung?

Verantwortliche für die Barrierefreiheit öffentlicher Bauvorhaben aus den entsprechenden Verwaltungseinheiten für:


  • Baumanagement/Bau
  • Hochbau
  • Liegenschaften
  • Immobilienmanagement
  • Gebäudemanagement / Facility Management
  • Schwerbehindertenvertretung
  • Vertrauenspersonen für Menschen mit Behinderung
  • Inklusionsbeauftragte

in den folgenden Organisationen:


  • Bundes- und Landesministerien
  • Bau- und Liegenschaftsbetrieben (auf Landesebene)
  • Städten und Kommunen
  • Förder- und Landesbanken
  • Kirchlichen und gemeinnützigen Einrichtungen
  • Unternehmen der öffentlichen Hand
  • Universitäten und Forschungseinrichtungen