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EU-Förderung, EU-Beihilfen und Vergaberecht

Jede Förderperiode birgt neue Herausforderungen sowohl für Empfänger von EU-Fördermitteln wie z.B. private Unternehmen als auch für Verantwortliche bei der Umsetzung der EU-Förderprogramme mit sich.

Ziel der zuständigen Behörden ist es, möglichst alle vorhandenen EU-Fördergelder auszuschöpfen und diese sinnstiftend und effizient an Projekte zu vergeben.
Zuwendungsempfänger von EU-Fördergeldern müssen bei der Verwendung der Fördermittel die zahlreichen Vorschriften der EU-Verordnungen einhalten. Fehler dabei führen im schlimmsten Fall zur Rückforderung der Mittel.

Als Anbieter von Weiterbildungsveranstaltungen arbeitet die Europäische Akademie für Steuern, Wirtschaft und Recht mit hochrangigen Fachkräften aus dem EU-Fördermittel-Bereich zusammen, die ihr Wissen und ihre Expertise an die Teilnehmer in ausgewählten und präzise zusammengestellten Trainings weitergeben.

In unseren Fortbildungsveranstaltungen werden hochaktuelle Informationen über EU-Förderprogramme am Puls der Zeit vermittelt.


Verantwortliche für EU-Fonds in Bund- und Länderbehörden müssen sich anderen Herausforderungen als die Begünstigten von Fördermitteln stellen. Sie verwalten und bewilligen EU- und nationale Fördermittel unter Beachtung der nationalen und europäischen Regelungen und Vorschriften.
Außerdem überprüfen sie die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben in den Projekten und die zweckentsprechende, sparsame und wirtschaftliche Verwendung der Mittel. Berichts- und Dokumentationspflichten können sich auch für Verwaltungs-, Bescheinigungs- und Prüfbehörden von einer Förderperiode zur nächsten ändern.

Änderungen bzw. Ergänzungen der Vorschriften, der Verwaltungspraxis und der Rechtsprechung machen es zwingend notwendig, sich ständig durch aktuelle Informationen auf dem neuesten Stand zu halten.

In der aktuellen Förderperiode legt die EU-Kommission darüber hinaus einen stärkeren Fokus darauf, dass EU-Förderprogramme ergebnisorientiert umgesetzt werden. Dies bedeutet, dass mittels vorab festgelegter Indikatoren die Erreichung von gesetzten Meilensteinen und Ergebnissen nachgewiesen werden muss. Ende 2018 wird der Leistungsrahmen überprüft und gegebenenfalls werden zurückgehaltene Leistungsreserven ausbezahlt – oder auch nicht.
In den Verwaltungsbehörden besteht daher ein großes Interesse an der Einhaltung von Output- und Ergebnis-Indikatoren. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sie gut mit den von ihnen ausgewählten Begünstigten zusammenarbeiten.

Die EU lässt darüber hinaus in einem zunehmenden Maße den Einsatz von Pauschalen in der Abrechnung von Förderprojekten zu.
Deren Kalkulation, praktische Anwendung und insbesondere deren Prüfung stellen Verwaltungs- und Prüfbehörden und Zuwendungsempfänger vor gewaltige Herausforderungen.
Es bedarf einer tiefgehenden Veränderung von Denk- und Arbeitsprozessen, um von der Vereinfachung vollumfänglich Gebrauch machen und profitieren zu können.
Die Zuwendungsempfänger haben die aufgrund der Pauschalierung unter Umständen niedrigeren Fördermittel den Einsparungen von Kosten durch ermäßigten Arbeitsaufwand bei der Abrechnung der Mittel gegenüberzustellen.
Die Behörden müssen das Risiko, nicht förderfähige Ausgaben wegen des Verzichts auf Vorlage bestimmter Belege nicht zu identifizieren, dem ersparten Arbeitsaufwand durch die Reduzierung des Prüfungsumfangs gegenüberstellen.

Fehler bei der Kalkulation und Abrechnung von Pauschalen können noch Jahre später zu Rückforderungen führen. Die stärkere Nutzung von Pauschalen steht im Zusammenhang mit einer vereinfachten Nutzung von EU-Fonds, die durch die EU vorangetrieben wird.
EU-Finanzierung soll so einfach wie möglich gestaltet werden, um eine Teilhabe aller Akteure und die Konzentration auf die Zielerreichung zu bewirken.

Es ist Ziel der Europäischen Akademie für Steuern, Wirtschaft & Recht, die Nutzung und Abrechnung von EU-Fördermitteln für alle Beteiligten zu erleichtern.

Unsere Seminare unterstützen seit Jahren Behörden und Begünstigte in der Planung, Durchführung und Abwicklung von EU-Förderprogrammen und tragen so zu einer erfolgreichen Umsetzung der EU-Kohäsionspolitik bei.


Förderungen mit EU- und nationalen Mitteln haben strenge Auflagen mit Bedingungen für die Empfänger zur Folge.
Insbesondere kleine private Unternehmen haben in der Regel wenig Übung darin, den strengen Bestimmungen staatlicher Regeln zu folgen.
Hinzu kommt, dass sich die Kriterien für die Verwaltung, Bewilligung und Verwendung der Fördergelder in jedem Förderprogrammzeitraum ändern.
Auch in der aktuellen Förderperiode sind die Regeln zur Förderfähigkeit von Ausgaben eine große Herausforderung für die Träger der Förderprojekte.
Die Missachtung der Vorgaben durch die Zuwendungsempfänger kann zur Rückforderungen bereits ausgezahlter Fördermittel führen.
Im schlimmsten Fall kann es zur Erstattung der EU-Zahlungen an die EU-Kommission kommen.

Werden Fördergelder an Begünstigte ohne Rechtsgrundlage ausbezahlt, haften Behörden selbst und müssen sogar mitunter EU-Zahlungen wieder an die Kommission zurückerstatten.

Eine unvollständige oder gar falsche Anwendung der Regelungen zur Förderfähigkeit von Kosten birgt daher erhebliche finanzielle Risiken sowohl für Zuwendungsempfänger als auch für die Bewilligungsstellen.

Empfänger von EU-Fördermitteln müssen mit intensiven Kontrollen und Prüfungen ihrer Projekte rechnen. Die Nachweis- und Belegpflichten der Begünstigten von EU-Fonds sind besonders komplex, da sie sowohl auf nationalen als auch auf europäischen Regeln gründen.
Die Zuwendungsempfänger bewegen sich daher in einem rechtlichen Spannungsfeld von Regelungen z.B. zur Zulässigkeit von elektronischen Belegen oder zur Nutzung von Pauschalen.

Prüfungen von EU-geförderten Projekten erfolgen durch unterschiedliche Instanzen wie die Verwaltungs-, Bescheinigungs- und Prüfbehörden, die EU-Kommission oder den Europäischen Rechnungshof. Hierfür müssen die Empfänger von Fördermitteln die Abläufe kennen, um sich optimal und effizient auf Prüfungen ihrer EU-Projekte vorbereiten zu können. Sie müssen alle relevanten Unterlagen bereithalten und die Aufbewahrungsfristen kennen. Auch Soft Skills wie das richtige Verhalten gegenüber den Prüfenden spielen bei Prüfungen eine zentrale Rolle.

Die Europäische Akademie für Steuern, Wirtschaft & Recht bietet maßgeschneiderte fachgerechte und praxisnahe Weiterbildungsveranstaltungen und Seminare für Begünstigte von EU-Fördermitteln an, die ihnen helfen, sich auf den Ernstfall einer Prüfung vorzubereiten.


Die EU-Kommission befasst sich in der aktuellen Förderperiode bei ihrer Prüfungen mit dem Beihilfen- und dem Vergaberecht.
Wenn in Projekten gegen das Vergaberecht verstoßen wird, können Fördergelder gemindert oder sogar komplett zurückgefordert werden. Hinzu kommen die neuen EU- und nationalen Vergabevorschriften, die neue Regeln für alle birgt, die mit EU-Fördermitteln betraut sind.

Nach den neuen EU-weiten Vergaberegelungen spielt nicht nur der Preis eine Rolle, es sind auch soziale, innovative und ökonomische Kriterien bei der Entscheidung über den Zuschlag zu berücksichtigen. Zudem gibt es neue Fristenregeln und Dokumentationspflichten für EU-geförderte Projekte.
Doch nicht nur die Überprüfung von Vergaben in Förderprojekten wird durch die europäischen Instanzen in dieser Förderperiode stärker geprüft, sondern auch die Beachtung des EU-Beihilfenrechts durch die Bewilligungsbehörden. Auch insoweit kann es bei Verstößen zu Sanktionen und zu Rückforderungen von EU-Mitteln kommen.

Die Experten in unseren EU-Fonds-Seminaren verfügen über langjährige Erfahrung und umfassendes praktisches Wissen im Beihilfen- und Vergaberecht an der Schnittstelle zum Zuwendungsrecht. Sie kommen u.a. aus Prüf-, Verwaltungs- und Bescheinigungsbehörden und haben ausgezeichnete Expertise in der Entwicklung, Umsetzung, Prüfung und Evaluation von EU-Programmen.

Damit wird in unseren Trainings sowohl die Verwaltungs- als auch die Prüfungsperspektive abgedeckt. Zuwendungsgeber und -empfänger erlangen daher durch den Besuch unserer Weiterbildungsveranstaltungen ein umfassendes und dezidiertes Wissen.
Durch diese exzellente Vorbereitung auf Prüfungen von EU-Programmen können der überflüssige Aufwand oder ggf. Reduzierung von Fördergeldern vermieden werden.

Unser Veranstaltungskatalog 2020Europäische Struktur- und Investionsfonds

Diese Broschüre gibt Ihnen eine aktuelle Zusammenstellung unserer Veranstaltungen zum Thema „Europäische Struktur- und Investionsfonds“.
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